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Aktuelle Entscheidungen
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last updated: Sat, 11 Feb 2012 11:39:23 GMT

 Fri, 20 Feb 2009 BGH: Rechtschutzfall schon bei Androhung einer betriebsbedingten Kündigung
Bereits die Androhung einer betriebsbedingten Kündigung, falls ein gleichzeitig angebotener Aufhebungsvertrages abgelehnt wird, kann einen Rechtsschutzfall darstellen.
(BGH, Urteil vom 19. 11. 2008 - IV ZR 305/07 - r+s 2009, 64)
 Wed, 18 Feb 2009 BVerwG: Das Tattagprinzip gilt auch hinsichtlich des Punktestandes im VZR
Bei der Ermittlung des maßgeblichen Punktestandes im Verkehrszentralregister für einen Punktabzug nach Teilnahme an einem Aufbauseminar sind auch die Verkehrsverstöße zu berücksichtigen, die im Zeitpunkt der Ausstellung der Teilnahmebescheinigung für das Aufbauseminar bereits begangen waren, auch wenn sie erst später rechtskräftig geahndet wurden (Tattagprinzip).
(BVerwG, Urteil vom 25. 9. 2008 - 3 C 3/07 - NZV 2009, 96)
 Wed, 18 Feb 2009 BGH: Der gesamte Schaden ist bei konkreter Abrechnung im Bereich der 130%-Grenze sofort fällig
Lässt der Geschädigte den Fahrzeugschaden, der über dem Wiederbeschaffungswert, aber innerhalb der 130%-Grenze liegt, vollständig und fachgerecht reparieren, so wird der Anspruch auf Ersatz der den Wiederbeschaffungsaufwand übersteigenden Reparaturkosten im Regelfall nicht erst sechs Monate nach dem Unfall fällig.
(BGH, Beschluss vom 18. 11. 2008 - VI ZB 22/08 - NZV 2009, 73)




Gerichtsentscheidungen aus "Medien Internet Recht"
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last updated: Sat, 11 Feb 2012 11:39:23 GMT

 Mon, 06 Feb 2012 23:04:42 +0100 BGH: Falsche Suchrubrik - Stellt der Verkäufer eines Gebrauchtfahrzeugs sein Angebot auf einer Internethandelsplattform in eine Suchrubrik mit einer geringeren als der tatsächlichen Laufleistung des Pkw ein, ist diese unwahre Angabe nicht zwingend zur Irreführung des Publikums geeignet.
Urteil vom 06.10.2011 - Az. I ZR 42/10 | MIR 2012, Dok. 007
 Sun, 29 Jan 2012 21:58:10 +0100 OLG Frankfurt a.M.: Unlautere Irreführung durch Anspruchsabwehr - Die Grenze einer zulässigen Anspruchsabwehr durch einen Unternehmer wird überschritten, wenn er seine Kunden (Verbraucher) durch unwahre Angaben an der Geltendmachung berechtigter Ansprüche hindert.
Urteil vom 17.11.2011 - Az. 6 U 126/11 | MIR 2012, Dok. 006
 Fri, 27 Jan 2012 14:53:11 +0100 OLG Köln: Wertbemessung in Urheberrechtsstreitigkeiten - Für den Unterlassungsanspruch wegen der ungenehmigten Verwendung eines Lichtbildes (§ 72 UrhG) im Rahmen einer privaten eBay-Auktion kann ein Gegenstandswert von EUR 3.000,00 angemessen und ausreichend sein.
Beschluss vom 22.11.2011 - Az. 6 W 256/11 | MIR 2012, Dok. 005
 Wed, 25 Jan 2012 13:25:16 +0100 Bundesgerichtshof: Angabe eines Postfachs als Widerrufsadresse bei Fernabsatzverträgen (war) ausreichend.
MIR 2012, Dok. 004, Rz. 1
 Fri, 20 Jan 2012 11:08:05 +0100 Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg: Anonyme Hotelbewertungen im Internet sind nicht generell zu verbieten.
MIR 2012, Dok. 003, Rz. 1
 Sun, 08 Jan 2012 18:30:48 +0100 BGH: Frühlings-Special - Irreführende Werbung bei nachträglicher Verlängerung eines zeitlich befristeten Preisnachlasses.
Urteil vom 07.07.2011 - Az. I ZR 181/10 | MIR 2012, Dok. 002
 Sun, 08 Jan 2012 18:25:57 +0100 BGH: 10% Geburtstags-Rabatt - Irreführende Werbung bei nachträglicher Verlängerung eines zeitlich befristeten Jubiläumsverkaufs.
vom 07.07.2011 - Az. I ZR 173/09 | MIR 2012, Dok. 001
 Sat, 31 Dec 2011 18:05:34 +0100 OLG Celle: Keine Generalprävention bei der Streitwertfestsetzung - Der Festsetzung des Streitwerts für ein Unterlassungsbegehren (hier: urheberrechtlicher Unterlassungsanspruch) kommt keine Disziplinierungsfunktion hinsichtlich möglicher Nachahmer im Sinne generalpräventiver Erwägungen zu.
Beschluss vom 07.12.2011 - Az. 13 U 130/11 | MIR 2011, Dok. 100
 Sat, 31 Dec 2011 16:39:19 +0100 BGH: Branchenbuch Berg - Zum Verstoß gegen das Verschleierungsverbot gemäß § 4 Nr. 3 UWG sowie gegen das Irreführungsverbot gemäß § 5 Abs. 1 UWG durch formularmäßig aufgemachte Angebotsschreiben.
Urteil vom 30.06.2011 - Az. I ZR 157/10 | MIR 2011, Dok. 099
 Wed, 28 Dec 2011 21:11:50 +0100 BGH: Schaumstoff Lübke - Ein rein firmenmäßiger Gebrauch eines Zeichens ist keine rechtsverletzende Benutzung im Sinne von § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG.
Urteil vom 12.05.2011 - Az. I ZR 20/10 | MIR 2011, Dok. 098


 

 

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